Der IT-Grundschutz sucht sein H-Kennzeichen

bbcode-image


Mitte Juli habe ich meine Prüfung für den „IT-Grundschutz-Praktiker“ gehabt. Noch als ich heute Morgen in die Schulung ging, hatte ich die Meinung, so einer wäre einfach ein in der Zeit stehengebliebener, der auf Basis von unvollständigen, vollkommen unstrukturierten Daten in Word und Excel eingibt und dabei glaubt, er würde damit gerade IT-Sicherheit schaffen und gefährliche Hacker abwehren. Also viel Bürokratie ohne nennenswerten Mehrwert. Ein Haufen PDFs und Excel-Dateien ohne Versionierung und wild über viele Seiten verteilt.

ABER DANN!!!! Dann wurde uns Grundschutz++ gezeigt. Ein GitHub-Repo mit strukturierten Daten in JSON und der Aussage, dass Papier keine IT-Sicherheit ist. Auch werden eindeutige englische Begriffe verwendet und es gibt feste Werte und nicht alles ist Freitext.

Der aktuelle IT-Grundschutz kommt mir vor, als hätte sich um 2005 jemand ein O’Reilly-Buch über Sicherheit gekauft, es abgeschrieben und alle Begriffe durch selbst ausgedachte deutsche Begriffe ersetzt in der Hoffnung, niemand würde erkennen, dass einfach alles abgeschrieben ist … also so ähnlich wie die X-Rechnung.

Grundschutz++ sieht toll aus und so aus, als könne man da Monitoring direkt integrieren und eine vollumfassende Überwachungslösung darauf aufbauen … im Gegensatz zu Word und Excel.

Am Ende des Tages habe ich also die Prüfung bestanden und halte Grundschutz++ für eine gute Lösung und fühle mich in meiner Meinung zum IT-Grundschutz durch das BSI selbst bestätigt.
User annonyme 2026-08-18 18:18

Not able to write comment
Comments are disabled for this blog-entry.

Möchtest Du AdSense-Werbung erlauben und mir damit helfen die laufenden Kosten des Blogs tragen zu können?