Filme für den IT-Nerd - Part One - Hack the Planet

Die Ganze IT-Nerd und auch Hacker-Kultur ist extrem durch Filme geprägt. Diese Tatsache sieht man nicht nur an der Guy Fawkes Maske von Anonymous die dem Film "V for Vendetta" entliehen wurde. Gerade die wenigen Filme, die sich mit Computern und dem Thema Hacken beschäftigt haben wurden von der Kultur regelrecht aufgesogen und wurden zu einen Teil davon. Teilweise lag es nicht an der Qualität oder dem Realismus sondern auch einfach an den Vorlieben von Trash und einer gehörigen Portion Selbstironie. Da durften Filme gerne auch mal schlecht und voller Fehler sein.. aber so lange sie ein gewisses Gefühl transportieren konnten wurden, waren es einfach "richtige" Hacker-Filme.

Und genau so einen Film will ich heute hier vorstellen bzw wieder ins Gedächtnis rufen. Dieser Film bringt schon mit seinem Titel genau darüber worum es geht.

Hackers




Hackers stammt aus dem Jahr 1995 und fällt damit in einer Zeit wo das Internet anfing die privaten Haushalte zu erobern. Man speicherte auf Disketten, die ersten Hacker wie Kevin Mitnick wurden berühmt und das Pfeifen der Modems gehörte noch zum altäglichen Leben. Der Film hat viele berühmte und gute Schauspieler wie Angelina Jolie + Nacktszene (viele viele Filme...), Jonny Lee Miller (Elementary), Matthew Lillard (Scooby Doo, Wing Commander) und als Antagonisten Fisher Stevens (Nummer 5 lebt) als The Plague, der eigentlich den ganzen Film irgendwie cool macht.

Am Anfang ist der Film ansatzweise so ewtas wie eine Teeny Highschool Komödie mit Hacker-Einschlag. Der als 11 jähriger verurteilter Hacker Dade "Zero Cool" darf mit 18 wieder Computer verwenden und zieht mit seiner Mutter nach New York. New York ist jetzt eigentlich weniger für seine Hacker Kultur bekannt... aber egal.. New York und Inliner sind einfach cool und irgendwie ist es auch egal wo der Film spielt.
Gleich in seiner ersten Hacker-Aktion seit Jahren trifft er auf den Hacker/die Hackerin "Acid Burn". Da Dade aber ja ein total 1337-Hacker ist, sucht er sich einen anderen Nickname um sich nicht zu verraten "Crash Override".. genau so cool wie die Namen ist dann die Szene wo beide in einem TV-Studio System mit Roboterarmen um eine Video-Kassette von "The Outer Limits" kämpfen. Er verliert.

Wie keiner erwarten würde .. nein natürlich nicht.. trifft er genau in seiner neuen Highscholl auf "Acid Burn". Nach dem er beim Wipeout Spielen ihren Highscore schlägt mag sie in natürlich noch weniger als vorher, obwohl niemand weiß, wer der andere ist. Er lernt "Cereal Killer" und noch paar andere Hacker kennen und da alle sagen "Der Gibson".. so etwas wie ein Cray.. wäre nicht zu Hacken, lässt sich der junge kleine unerfahrene aus der Gruppe dazu verleiten es doch zu tun. Damit beginnen deren Probleme. Ein Admin der nicht so gut ist, wie er tut.. FBI und am Ende die Vereinigung aller Hacker der Welt "Hack the Planet" sind keine neuen oder wirklich kreativen Ideen aber der Film hat etwas. Er geht einfach sehr unbekümmert mit dem Thema um und zeigt deutlich wie Spiel und Wettbewerb die eigentliche treibende Kraft der Hacker sind.
Eine Philosophie und der Wunsch die Welt zu verbessern, darf natürlich nicht fehlen.. aber hält sich doch dezent im Hintergrund.

Realistisch ist der Film nicht und will es auch nicht sein. Mac OS 8 auf einen P6 Prozessor der SOGAR einen PCI-Bus hat... ja..

Ein anderer Teil ist der Soundtrack des Films der die Zeit Mitte der 90er perfekt einfängt.

Man sollte sich den Film ansehen.. aber auf jeden Fall den nötigen Humor gleich mitbringen und nicht zu ernst an den Film heran gehen.

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User annonyme 2016-04-30 22:30

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