Ich geh einfach mal davon aus, dass Ollama in der einen oder anderen Variante schon läuft. Dabei ist es egal ob es nativ auf einem Rechner läuft oder in einem Docker-Container.
Als Model nutzen wir Qwen3:8b. Wir starten das Model in Ollama via
ollama run qwen3:8b
darin ändern wir num_ctx und speichern es unter neuen Namen ab. Das ist EXTREM wichtig, weil sonst die Agentic Tools (z.B. schreiben von Dateien) nicht funktionieren werden.. ich habe es probiert.
/set parameter num_ctx 16384
/save qwen3:8b-16k
/bye
Nun installieren wir OpenCode (Linux):
curl -fsSL https://opencode.ai/install | bash
Und legen die Config (~/.config/opencode/config.json) an:
{
"$schema": "https://opencode.ai/config.json",
"provider": {
"ollama": {
"npm": "@ai-sdk/openai-compatible",
"options": {
"baseURL": "http://your_ollama_server:11434/v1"
},
"models": {
"qwen3:8b-16k": {
"tools": true
}
}
}
}
}
Nun kann man OpenCode mit opencode starten und das Model per /models auswählen und loslegen.
gemma:latest funktioniert auch, wenn man die num_ctx Anpassung vornimmt.
Wer mit großen Firebird-2.5-Datenbanken arbeitet, kennt das Problem:
Ein klassisches Backup mit gbak kann extrem lange dauern. In meinem Fall benötigte ein gbak-Backup einer ca. 90-GB-Datenbank auf einem Surface-PC über 12 Stunden.
Mit nbackup lässt sich das gleiche Ziel jedoch in rund 20 Minuten erreichen.
Der verwendete Befehl
cd /usr/local/firebird/bin && \
./nbackup -user SYSDBA -password masterkey -L /firebird/data/testdb.fdb && \
cp /firebird/data/testdb.fdb /firebird/data/testdb_bkp_$(date +%Y%m%d).fdb && \
./nbackup -user SYSDBA -password masterkey -N /firebird/data/testdb.fdb && \
./nbackup -user SYSDBA -password masterkey -F /firebird/data/testdb_bkp_$(date +%Y%m%d).fdb
Was passiert hier genau?
nbackup -L (Lock)
Die Datenbank wird kurzzeitig in einen konsistenten Zustand versetzt.
Schreibzugriffe werden blockiert, laufende Leser dürfen weiterarbeiten.
cp
Die Datenbankdatei wird direkt auf Dateisystem-Ebene kopiert.
Das ist extrem schnell, da keine logische Analyse der Daten erfolgt.
nbackup -N (Normal)
Die Datenbank wird wieder freigegeben und arbeitet ganz normal weiter.
nbackup -F (Fixup)
Die Kopie wird „repariert“, sodass sie als eigenständige, saubere Datenbank genutzt werden kann.
Warum ist das schneller als gbak?
gbak arbeitet logisch:
- jede Tabelle,
- jeder Index,
- jeder Datensatz
wird gelesen, interpretiert und neu geschrieben.
Das ist sicher und portabel, aber bei großen Datenmengen sehr langsam.
nbackup dagegen arbeitet physisch:
- es wird praktisch eine konsistente Momentaufnahme der Datenbankdatei erstellt,
- ohne Daten zu interpretieren oder neu aufzubauen.
Das Ergebnis:
➡️ Minuten statt Stunden bei sehr großen Datenbanken.
Fazit
Für schnelle Sicherungen oder Klone großer Firebird-2.5-Datenbanken ist nbackup die deutlich bessere Wahl.
gbak bleibt sinnvoll für Migrationen oder Versionswechsel – aber für den Alltag spart nbackup enorm viel Zeit und Nerven.
nbackup gibt es natürlich auch unter Windows!